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Wie ein Buch entsteht: Protokoll zu „Allein“, Eintrag 14

Nach der Kür kommt die Pflicht. Oder wie es beim Schreiben heißen müsste: Nach dem Wort „Ende“ geht die Arbeit erst richtig los. Gemeint ist das Ausbessern und Korrigieren. Ich schreibe im Zusammenhang mit „Allein“ absichtlich nicht „das Überarbeiten“, weil ja eigentlich die ganze letzte Phase die …zigste Überarbeitung der einst geschrieben Urfassung war, und es jetzt wirklich nur noch um Ausbesserungen geht.
Da wäre zum Beispiel hier eine Bemerkung nachzutragen, die etwas später Stattfindendes „grundiert“, dort eine, die etwas Späteres besser erklärt; hier kann was weg, dort wieder was dazu, weil ich inzwischen die Landkarte wiedergefunden habe, die ich beim Entwerfen der Urfassung skizziert hatte … und nebenbei eine erste Rechtschreibkontrolle mittels Programm-Unterstützung.
Apropos Programm: In Zeiten, in denen es für alles Spezialprogramme gibt, gibt es natürlich auch Schreibprogramme für Schriftsteller. Ein simples Textprogramm wie das bei Open Office oder das berühmt-berüchtigte Word, das schon mehr als jede Schreibmaschine zu bieten hat, genügt nicht mehr. Nein, man braucht Scrivener oder YWriter oder Papyrus oder Ulysses oder …
Wozu?
Gute Frage!
Die einfache Antwort: Jedes dieser Programme bietet eben mehr als nur Blätter, die man mit hübsch aussehendem Text füllen kann. Man kann mit ihnen Notizen machen, die gleich parat sind, wenn man entsprechende Projekt öffnet, kann Datensätze – zum Beispiel Biografien der Figuren – hinterlegen, die Struktur des Romanes sichtbar machen und so den Überblick behalten, kann Zeitstrahlen anlegen, kann sich Bilder oder Landkarten bereit legen, bekommt Plotplanhilfen … und nicht zuletzt gibt es mehr oder weniger gute Routinen, die einem bei der Rechtschreib- und Grammatikkontrolle oder sogar der Verbesserung des Stiles helfen.
Ich zum Beispiel benutze seit Kurzem Papyrus. Wie immer bei komplexen Programmen braucht man ein paar Tage, alles zu erkunden. Etwas, was ich grundsätzlich nur in dem Maß mache, wie es gerade brauche. „Allein“ ist zum Beispiel das erste Projekt, in dem ich die Stilanalyse ausprobiere. Die war auch der Grund, es überhaupt mit Papyrus zu versuchen, denn immerhin basiert dieses Hilfsmittel auf Routinen, die Andreas Eschbach angeregt hat. Aber das – sowohl Papyrus als auch Eschbach – sind Themen, die vielleicht ein andermal zur Sprache kommen sollen …
14.4.16 16:26
 
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