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Wie ein Buch entsteht: Protokoll zu „Allein“, Eintrag 11

Das Planetenabenteuer der Ines Braun also … Ich wusste am Anfang nicht viel darüber, nur, dass es nicht so schnulzig wie die existierende Fassung sein dürfte. Außerdem musste die Sache mit der ersten Terraforming-Welle erklärt werden, so dass der verrückte Mhalm, der ja bestenfalls zur zweiten Welle gehört, nicht mehr als Bösewicht zur Verfügung stand. Ohne Plot legte ich los – wiedermal. Bei der Ursprungsgeschichte „Am Ende des Regens“ hatte das prima geklappt, später dann ja nicht mehr.

Ich nahm also die alte Szene von der Ankunft des Schiffes beim Planeten Kelton, begann zu ändern, als es schnulzig wurde, und hatte innerhalb kürzester Zeit ganz andere Figuren. Der neue John Harrison z. B. hat außer dem Namen nichts mehr mit dem alten gemein und Braun wird auch nicht mehr gnadenlos als Captain angehimmelt. Pfu! Das war schonmal geschafft. Nun die Braun auf den Planeten runterbugsieren. Nur wie? Alleingänge sahen ihr jetzt zwar immer noch ähnlich, allerdings nicht mehr so nach außen hin grundlose. Noch bevor mir das Dilemma richtig bewusst wurde, hatte ich schon die Antwort hingeschrieben: Es gibt ein Psi-Phänomen auf dem Planeten und Braun ist – zumindest offiziell – die Einzige an Bord, die in diese Hinsicht genug Begabung mitbringt, um sinnvoll agieren zu können.

Und genau in diesem Moment wusste ich es. Nicht nur, was Braun dort unten finden würde, sondern auch, was es in Wirklichkeit war und was es mit der ersten Terraformingwelle und all diesen komischen Energiekuppeln, die durch meine Bücher geistern, zu tun hatte. Und – und das hat mich fast selbst aus den Latschen gehauen – dass dies den Roman, ja eine ganze Ära innerhalb der Warén-Welt auf eine grandiose Weise runden würde. Was für ein Coup! Dafür liebe ich das Schriftstellern.

Endlich konnte die Neufassung wirklich losgehen. Anhand des Strukturgerüstes schrieb ich also, wie Ines Ridea trifft und wie dieser sie in die Psi-Sphäre führt, wie ein Erkunderteam eine Bibliothek der Mahlm findet und – bitte den Konflikt nicht vergessen! – wieso es auf Kelton als blasphemisch gilt, von Göttern zu sprechen. Das ganze ging mir recht flüssig von der Hand, auch wenn ich zwei-, dreimal Passagen löschen und neu ansetzen musste. Aber es ist geschafft. Und: Es hat sich echt gelohnt.
11.3.16 15:37
 
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