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Wie ein Buch entsteht: Protokoll zu „Allein“, Eintrag 10

Bevor es losging mit dem Neumachen des Buches, mal kurz eine Zusammenfassung, was an der letzten Fassung funktionierte und was nicht:

Gut waren der Erzählstrang mit dem Insektoiden auf der Insel und die Klammer, die mit der Ankunft der Menschen in diesen Sektor beginnt und mit der geplanten Rückkehr des letzten der verschollenen Erkunder auf die GS Horizon endet. Gut war auch die Idee mit dem insektoiden Schatzsucher-Team.

Nicht gut war die sehr massive Auftrennung in zwei Bücher („vier Geschichten in zwei Büchern“ war ja die Struktur) und die damit einhergehende Reduktion der Klammer auf Prolog und Epilog. Dass die Ankerpunkte extrem hilfreich für das effektvolle Spannen dieses Bogens waren, hat das Schlusskapitel in „Tote Helden“ bewiesen. Wenn man die Zwei-Bücher-Struktur nun aufbrach und die Ankerpunkte – also die Passagen, die auf dem Föderationsschiff spielen – wieder einfügte, verlor ein Teil des Tagebuches seinen Sinn. Außerdem hatte ich hier mit einer Menge Füllstoff gearbeitet, um zeitliche Lücken zu schließen, und dieser Füllstoff – aber nicht nur er – hatte sich überlebt. Letzteres betraf zum einen den viel zu wattigen Tonfall und zum anderen den rosigen Inhalt, insbesondere was Ines Brauns Charakter als auch die Sicht anderer Figuren auf sie anging. Da letzteres nicht ganz verschwinden sollte, beschloss ich, John Harrison als einen Point of View beizubehalten.

Als nächstes musste ich mir Gedanken über die Struktur machen: Wie sollte der Ablauf der einzelnen Szenen aussehen, so dass am Ende ein harmonisches Ganzes entsteht, die einzelnen Stränge aber nicht zu sehr zerstückelt werden? Genau dieses Problem hatte ja damals zu der unseligen Zwei-Bücher-Lösung geführt.

Mitten in diesem Prozess des Aufbrechens und Neuordnens fiel mein Entschluss, mal ein Autorenprogramm zu probieren. Auch wenn ich solche Sortiervorgänge auch schon früher gut im Griff hatte, Word also eigentlich für mich ausreichte, empfinde ich heute das Programm Papyrus als sehr hilfreich in diesen Dingen. Und das, obwohl ich weiß Gott nicht die vollen Möglichkeiten ausschöpfe; allein schon die stichwortartige Übersicht über die Szenenabfolge, die links sichtbar gemacht werden kann, genieße ich.

Doch zurück zum Buch: Für die neue Struktur nahm ich als erstes den Ablauf des Insektoiden-Teiles, in dem ja bereits zwei Stränge miteinander verwoben waren. Vorn und hinten kamen Prolog und Epilog dazu, dann schaute ich mir an, wo das vorhandene Gewebe aufgetrennt werden konnte, um den anderen Elementen Platz zu machen. Was ich vom vorhanden Material nehmen konnte, fügte ich gleich ein, für das gesamte Planetenabenteuer der Ines Braun setzte ich lediglich Platzhalter. Und dann schrieb ich dieses Abenteuer …
18.2.16 14:48
 
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